Das Verhältnis zur Natur gibt Aufschluss über den Zustand des Menschen, der Gesellschaft, der Umwelt. Ist die Natur, das Natürliche, ein Gegensatz und Widerspruch zur Kunst, zum Künstlichen? Befindet sich das (lyrische) Ich in magischem Einklang mit der Natur? Erscheint diese als idyllisches Refugium, als Quelle der Kraft und Erquickung? Wie ist ihr ‚Freizeitwert‘ zu veranschlagen? Existiert die ‚heile Welt‘ der Natur überhaupt noch, ist sie unwiederbringlich verloren?
GUNTER E. GRIMM (HRSG.), DEUTSCHE NATURLYRIK; RECLAM 1995
Wir finden auf dieser Website einen literarischen Zugang zur Natur und kontrastieren ihn zur Großstadt, in der wir leben. Schließlich werden wir selbst zu Poetinnen und Poeten!